Der Finanz- und Wirtschaftsfachverlag der F.A.Z.-Gruppe gibt sich neue Wachstumsstrategie.

Frankfurt am Main, 2. September 2013 – Mit Stichtag 22. August hat die F.A.Z.-Gruppe ihre Fachverlagstochter FINANCIAL GATES in FRANKFURT BUSINESS MEDIA umfirmiert und zugleich eine neue Wachstumsstrategie verabschiedet.

„Wir glauben, dass Finanzentscheider als Zielgruppenfamilie besondere Aufmerksamkeit verdienen, weil sie für uns ein besonderes geschäftliches Potenzial aufweisen“, erläutert Tobias Trevisan, Sprecher der F.A.Z.- Geschäftsführung, den jüngsten Schritt. „In FRANKFURT BUSINESS MEDIA wollen wir in Zukunft neue Wege gehen. Einerseits werden den bisherigen Kernzielgruppen im B2B-Bereich neue Zielgruppen in der B2C-Welt hinzugefügt. Andererseits wollen wir auch neue Formen der Kapitalisierung unserer Spezial-Reichweiten testen.“ Eine Reihe viel versprechender Projekte sei von FBM vorbereitet oder auch in Umsetzung begriffen. Zwei erste kleine Beteiligungen und zwei Inkubations-Projekte seien 2013 schon auf die Schiene gebracht worden.

FBM publiziert heute bspw. Titel wie „FINANCE – das Magazin für Finanzchefs“, „DerTreasurer“, „Markt und Mittelstand”, „wir – Das Magazin für Unternehmerfamilien“, „Der Neue Kämmerer“ oder auch die englischsprachige Plattform „cfo-insight.com“. Neben gedruckten und elektronischen Publikationen hat der Fachverlag ein starkes Veranstaltungsgeschäft aufgebaut.

„Im Werbemarkt müssen wir noch besser darin werden, der in Teilbereichen sensationellen Effizienz von Google etwas entgegen zu setzen. Das wird uns bei Finanzentscheider-Zielgruppen am ehesten gelingen, weil Finanzdienstleistungen selten ohne Beratung und immer auf der Basis von Vertrauen erworben werden“, erläutert Dr. André Hülsbömer, Geschäftsführer und Mitgründer von FBM und in Personalunion als Leiter Unternehmensentwicklung Finanzen und Wirtschaft für die Verlagsgruppe verantwortlich. Das Thema Vertrauen und persönliche Bindung sei die Achillesferse der Online-Giganten wie Google oder Facebook, die sich aggressiv und erfolgreich der Werbemärkte bemächtigt hätten: „Da setzen wir an.“

Man werde Einiges organisch neu entwickeln, „Aber wir unterstützen auch Gründer mit innovativen Ideen“, ergänzt Hülsbömer. „Wir werden zusätzlich versuchen, die eine oder andere etablierte und renommierte Medienmarke im Bereich Finanzen mit an Bord zu holen. Auch themenfremde Titel, die aber die richtigen Leute erreichen, würden wir gern für diese Vorgehensweise begeistern“. Die neue Strategie werde auf einer breiten Klaviatur die Unternehmensentwicklung vorantreiben: mal als Inkubator, mal als Frühphasen-Investor, als Venture Capitalist oder auch als Wachstumskapitalgeber.

„Im Kern des Bemühens unserer Gruppe stand immer schon und steht heute mehr denn je die vertrauensbasierte Beziehung zu den klugen Köpfen in unserem Markt“, meint Trevisan. „In Zukunft müssen wir auf deren Bedürfnisse noch individueller und umfassender eingehen. Der Kunde, Leser, User, Teilnehmer steht mit seinen Informations- und Selbstentwicklungswünschen mehr denn je im Mittelpunkt unserer Arbeit.“


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